Rebholz mit Weide
Traditionell hat der Grossvater das Rebholz mit Weide zu Bündeln geschnürt – die Grösse hat der Eingang zum Kachelofen vorgegeben!
Heute sind wir dieser Tradition gefolgt: das Rebholz gebündelt und mit Kopfweide gebunden. Nur ist es nicht mehr für den Kachelofen bestimmt. Jetzt kommt die aktuelle Geschichte: Schutzraum fürs Mauswiesel!
Wussten Sie, dass das Mauswiesel in der Landwirtschaft fast nicht mehr vorkommt? Es ist das kleinste Raubtier der Schweiz, und wenn es emsig Mäuse fressen könnte, würden die Mäuse die Wurzeln der Reben nicht fressen. Der Mäusebussard und der Milan sind nämlich überfordert mit der Mäusepopulation.
Also unsere Geschichte: Unter dem gebündelten Rebholz haben wir mit Holzträmeln eine Schiene gebaut – da findet das Mauswiesel Schutz und kann ungesehen eine ganze Rebreihe rauf- und runtersausen!




